„Mit dem Hammer-Lockdown erreichen wir nicht das, was wir erreichen wollen.“

Führender Aerosol-Forscher fordert Raumluftfilter statt Lockdown

Share on facebook
Share on linkedin
Share on twitter
Share on pinterest
Share on email

München, 16. Februar 2021 – Er ist Physiker mit langjähriger Erfahrung in der Inhalationstherapie und Aerosoltechnologie sowie Experte bei der European Medicines Agency (EMEA): Dr. Gerhard Scheuch gilt als Deutschlands führender Aerosol-Forscher. Im Interview mit Gabor Steingart für „Steingarts Morning Briefing“ vom Montag erklärte Dr. Scheuch: „Mit dem Hammer-Lockdown erreichen wir nicht das, was wir erreichen wollen. Man könnte sehr viel gezieltere Maßnahmen durchführen.“

Bereits im vergangenen Herbst habe die Gesellschaft für Aerosolforschung ein Positionspapier herausgeben und neben Masken und Lüften vor allem Raumluftfilter als wirksame Maßnahme aufgeführt, um die Übertragung von Coronaviren möglichst zu verhindern.

Dr. Scheuch: „Ich wundere mich, dass in Alten- und Pflegeheimen noch immer keine Raumluftfilter eingesetzt werden.“ Solche Filter würden die Luft ständig säubern und auch Viren zuverlässig eliminieren. „Ich verstehe bis heute nicht, warum das nicht gemacht wird. Da sind einige bürokratische Hemmnisse, wo ich als Wissenschaftler nur den Kopf schütteln kann, dass das nicht passiert“, so der Wissenschaftler.

Mit Raumluftfiltern könnten auch Schulen und Kindergärten zumindest im Wechselbetrieb wieder öffnen. Dr. Scheuch: „Ich bin enttäuscht, dass man von der Politik immer wieder sagt: ‚Wir wissen jetzt sehr viel mehr‘, aber man nutzt dieses Wissen gar nicht.“

„Die Politik wäre gut beraten, die Mahnungen von Dr. Scheuch, der ein ausgewiesener Aerosol-Experte ist, zur Kenntnis zu nehmen. Gerade für Kinder und deren Eltern wird die Lage immer dramatischer. Gleichzeitig Home-Schooling und Home-Office zu organisieren, funktioniert auf Dauer nicht. Die Langzeitschäden, die die kommende Generation davontragen wird, werden immens sein. Das ist unverantwortlich, weil wir mit mobilen Raumluftfiltern schon jetzt Klassenzimmer und Kindergärten, aber auch Besprechungsräume, Büros und Gaststätten Corona-sicher machen können“, warnt auch Irén Dornier.

Der Enkel des Luftfahrtpioniers Claude Dornier beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema „Saubere Luft in Innenräumen“. Unter dem Motto „Clean Air Solutions“ arbeitet er aktuell mit seiner Firma Dornier NoLimits u.a. an der Lösung des Problems sauberer Luft in Flugzeugen. Gemeinsam mit Diehl Aerospace sowie weiteren deutschen Partnerunternehmen und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) beteiligen wir uns aktuell an der Ausschreibung „Lufo VI-2“ des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) zum Thema „Sichere Kabine“. Dabei wird eine neu entwickelte Luftreinigungs-Technologie getestet. Auch die Lufthansa hat Interesse an dem Projekt gezeigt und wird die innovative Technologie in einem ihrer A-320 Flugzeuge untersuchen.

Als Partner für seine Reine-Luft-Offensive in Gebäuden hat Dornier den amerikanischen Marktführer Intellipure an der Seite, dessen Filtersysteme unter anderem in der SUNY Upstate Medical University, einem der größten Krankenhäuser in New York, sowie in zahlreichen Hotels und Kreuzfahrtschiffen verwendet werden. Auch die Chicago Public School (CPS) mit 38.000 Mitarbeitern und 355.000 Schülern hat kürzlich rund 30.000 dieser Geräte angeschafft.

Irén Dornier: „Luft ist Leben, Leben ist Freiheit und reine Luft ist sicheres Leben. Das ist das, was wir Menschen jetzt mehr als je zuvor brauchen. Mit Do-X-Air, eine Marke meiner Dornier No Limits GmbH, bringen wir saubere Luft in Innenräume. Dabei werden alle Viren und Bakterien dank der Disinfecting Filtration System-Technologie herausgefiltert, eben auch Coronaviren.“

Mittlerweile sind die Do-X-Air-Luftreiniger auch von unabhängigen Instituten getestet und zertifiziert worden. „Unsere Geräte haben eine Effizienz von 99,99 Prozent. Die Luft wird dabei nicht nur von Viren und Bakterien gereinigt, sondern unter anderem auch von Feinstaub, Kunststoffpartikel, Fahrzeugemissionen, Rauch, Pollen und Milben. Unsere Geräte sind damit auch nach der Pandemie ein wichtiger Beitrag für saubere und gesunde Luft“, erklärt Dornier und stellt klar: „Wenn man sich nicht direkt anhustet, ist beim Einsatz unserer Do-X-Air-Luftreiniger eine Ansteckung über Aerosole in einem geschlossenen Raum nahezu ausgeschlossen. Gerade in Klassenzimmern, Krankenhäusern, Wartebereichen, Büros und Besprechungsräumen erhöhen wir damit deutlich die Sicherheit. Do-X-Air ist ein Baustein für einen Weg zurück ins normale Leben.“

Das kleinste Gerät, der Do-X-Air 07, reinigt Räume bis zu 50 Quadratmetern Größe und muss nur an eine Steckdose angeschlossen werden. Die nächstgrößere Einheit Do-X-Air 77 ist für Räume mit einer Größe bis zu 110 Quadratmetern konzipiert. Beide Geräte können auch mobil in Verkehrsmitteln eingesetzt werden. Das Do-X-Air 77 und das noch größere Do-X-Air 09 eignen sich für Räume bis zu einer Größe von 325 Quadratmetern und kommen vor allem in Hotels, Restaurants, Großraumbüros, Fitnessstudios, Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen zum Einsatz.

Torsten Fricke
Torsten Fricke

Stay Connected

More Updates