Die Inzidenzen sinken bundesweit. Doch die Gäste dürfen immer noch nicht rein in die Gasthäuser.

So wäre die Öffnung des gesamten Gastgewerbes möglich

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Deutschlands Wirte können einem Leid tun. Die Inzidenzen sinken bundesweit. Doch die Gäste dürfen immer noch nicht rein in die Gasthäuser. Jetzt pocht zum Beispiel der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern auf die sofortige Öffnung des gesamten Gastgewerbes: „Generell fordern wir die sofortige Öffnung des gesamten Gastgewerbes für alle Geimpften, Genesenen und Negativ-Getesteten unabhängig von Inzidenzwerten“, so DEHOGA Bayern-Präsidentin Angela Inselkammer, „und in Anbetracht derart niedriger Inzidenzwerte müssen wir zudem schnellstmöglich wieder den Weg zu mehr Normalität ohne Tests wie in der Phase nach dem ersten Lockdown wagen. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass unsere Betriebe sicher sind.“ Und das nicht nur wegen ausgefeilter Hygienekonzepte sondern zum Teil auch wegen der installierten Raumluftreiniger. Auch unserer Geräte der Do-X-Air-Serie stehen in zahlreichen Betrieben für sichere und gesunde Raumluft.

Jetzt gehen Bayerns Gastwirrte sogar noch einen Schritt weiter: In dem „Raumlufthygiene-Konfigurator“ bieten sie eine Technik an, die viele Fragen zum Thema Luftreinigung klären kann und dabei für den jeweiligen Einsatzbereich sogar eine individuelle Antwort anbietet. Der webbasierte „Raumlufthygiene-Konfigurator“ unter der Adresse:

reineluft.darfichrein.de

soll Betreibern von öffentlich zugänglichen Räumen helfen, die passende Luftreinigungstechnologie für ihre jeweilige Raumsituation zu finden. Der Konfigurator ist eine interaktive Webanwendung, auf der Grundriss, Bemaßung wie Angaben zu den Raumhöhen und Fensteröffnungen sowie Nutzungsinformationen und eventuell bereits vorhandene Lüftungsanlagen oder Luftreinigungsgeräten individuell angegeben werden können. Nutzer können sich am Ende des Berechnungsvorganges das Lüftungskonzept als Bericht drucken lassen, der Hinweise für ein individuelles Hygienekonzept gibt. Zu den möglichen Anwendern zählen Gastronomiebetriebe und Hotels ebenso wie alle anderen Unternehmen, Schulen oder Behörden. Auch für das private Umfeld ist der Konfigurator nutzbar. Der Konfigurator ist für die Anwender darüber hinaus kostenfrei.

Luftraum-Normen und „Schnüffler“ für die Rückkehr zur Normalität

Das ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Noch mehr Sicherheit – auch über die Gastronomie heraus – wäre die Definition einer nationalen oder sogar internationalen Norm für die Raumluft von morgen. Um als Gesellschaft nicht auseinanderzufallen, brauchen wir jetzt Sicherheit und Zuversicht. Denn sichere Luft ist sicheres Leben, und sicheres Leben lässt uns wieder mit Zuversicht in die Zukunft schauen.

Eine solche Norm könne auf der Basis von Studien festgelegt werden, wie sie bereits teilweise international von vielen Instituten und Universitäten erarbeitet werden. Virologen, Epidemiologien und Ärzte werten dann dementsprechend das Spektrum der Luft aus. Anstatt nur an theoretischen Modellen und Insellösungen zu forschen, müssten die Wissenschaftler parallel mit Herstellern gemeinsam schnell einsetzbare und bezahlbare Lösungen erarbeiten, um saubere und damit gesunde und sichere Luft in Innenräumen zu garantieren. Vor allem Unternehmer und Gewerbetreibende wie Gastronomen, Händler und Friseure brauchen Gewissheit, welche Standards sie in ihren Räumen erfüllen müssen, um wieder öffnen zu dürfen. Nur dann können sie auch gezielt Maßnahmen ergreifen, um die notwendige Sicherheit für Mitarbeiter und Kunden zu gewährleisten.

Mein Vorschlag dazu lautet: Da es sich bei einer Luftmasse zum großen Teil um Partikel handelt, könnte man diese zum Beispiel mit einem Laser-Partikel-Counter aufzeichnen und kontinuierlich mit einem dementsprechend entwickelten Programm auswerten. Diese sogenannten „Schnüffler“ wären dann zukünftig so ähnlich wie Feuer- oder Rauchmelder in jedem Raum installiert. Verschiedene Daten wie zum Beispiel CO2, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, VOC-Gase, Ozon-Gehalt und definierte Partikelgrößen würden dann als Information registriert und gespeichert, so dass man die durchschnittlichen Luftwerte beispielsweise über viele Monate oder ein Jahr aufzeichnen und als Sicherheitskonform einstufen könnte. Im Falle einer unter Umständen gefährlichen Überschreitung würden Alarm-Signale sofortige Instruktionen erteilen, je nach Art der Belastung: CO2-Norm überschritten, Partikelgröße gefährlich, Ozon-Gehalt zu hoch, Luft zu trocken, Gefahr einer Aerosol-Ausbreitung. „Die Auswertung und Aufzeichnung ist aber nur eine Sache. Nur eine Kombination von Luftreinigern und Luftbefeuchtern sowie kontinuierlich zugeführte frische Luft werden für eine ausgeglichene und sichere Luftqualität sorgen.

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